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Vienna´s weekly European journal

Multimedial in die Welt der Oper eintauchen

12. Juni 2012

Haus der Musik

Multimedial in die Welt der Oper eintauchen

1: Nick Prokop, Peter Hanke, Clemens Hellsberg, Simon K. Posch, Johannes Deutsch
Präsentierten die virto|stage: Komponist Nick Prokop, GF der Wien Holding Peter Hanke, Vorstand der Wiener Philharmoniker Clemens Hellsberg, GF vom Haus der Musik Simon K. Posch und Medienkünstler Johannes Deutsch

Das Haus der Musik, ein Unternehmen der Wien Holding, bietet seinen BesucherInnen ab Oktober 2012 mit dem Projekt virto|stage ein weltweit einzigartiges Musik- und Bühnenerlebnis. In zwei virtuellen Bühnenmodellen erleben Kinder und Erwachsene die Oper aus der Perspektive der Akteurinnen und Akteure.

„Als modernes, interaktives Klangmuseum sind wir bekannt dafür, immer wieder neue und innovative Zugänge zur Musik zu bieten. Mit der virto|stage erweitern wir nicht nur unser bestehendes Angebot um eine weltweit einzigartige Installation, sondern bringen uns mit einer zukunftsweisenden Entwicklung federführend in die internationale Debatte um neue Wege der Medialisierung von Musik und Oper aktiv ein“, erklärt Haus der Musik-Direktor Simon K. Posch. Die interaktive Installation über die gesamte vierte Etage im Haus der Musik wird in Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler Johannes Deutsch, den Musikstrategen Nick & Clemens Prokop, den Wiener Philharmonikern, der Sopranistin Natalia Ushakova und dem Interaktionsdesigner Stefan Schilcher realisiert.


2: Haus der Musik Schriftzug auf Fassade
3: Interaktive Installation
Mit dem neuen Projekt bekräftigt das Haus der Musik einmal mehr seinen Status als modernes, interaktives Klangmuseum

Wenn Musik, Gesang und Vision verschmelzen
Die virto|stage 1 verwandelt eine ganze Etage im Haus der Musik in ein virtuelles, interaktives und multimediales Theater, in dem die Oper „zeitperlen“ aufgeführt wird, die speziell für das Projekt komponiert wurde. Die BesucherInnen erleben, wie die interaktive Verbindung von Musik, Gesang und Vision geschieht und wirkt: Oper aus der Perspektive der Akteurinnen und Akteure. Kaum hat man das virtuelle Opernhaus betreten, sieht man auf einer überdimensionalen Leinwand Logen und Ränge. Man taucht in die faszinierende Klangwelt ein und steuert durch Bewegung mit den Händen, Beinen oder dem gesamten Körper das Bühnengeschehen. So werden die BesucherInnen selbst zu RegisseurInnen. Damit wird das Konzept des Klangmuseums, Musik mit allen Sinnen erlebbar zu machen, in neuartiger Weise umgesetzt.
So wird die Oper schmackhaft gemacht
Weltweit werden vielfältige Anstrengungen unternommen, die 400 Jahre alte Kunstform „Oper“ gerade für das Publikum von morgen attraktiv zu gestalten. Mit zeitperlen virto|stage entwickeln zeitgenössische KünstlerInnen ein genresprengendes Gesamtkunstwerk, in dem die BesucherInnen zum unverzichtbaren Bestandteil der Inszenierung werden. Medienkünstler Johannes Deutsch meint dazu: „KünstlerInnen sind verpflichtet, moderne Formen der Kunst wie etwa die Medienkunst anzunehmen und voranzutreiben.“


4: Ineraktive Ausstellung Zeitperlen
BesucherInnen erleben die Oper aus Sicht der Akteurinnen und Akteure

Zookonzert für Kinder
Eine zweite, baugleiche Bühne wird es speziell für Kinder geben. Hier präsentiert Kinderbuchautor Marko Simsa sein virto|stage Zookonzert. Dabei bestimmen die Kinder, was auf der Bühne passiert. „Mit dieser phantastischen Installation startet das Haus der Musik in eine neue Dimension. Insgesamt investiert die Wien Holding gemeinsam mit Sponsorinnen und Sponsoren rund 500.000 Euro in das Projekt“, so Wien Holding Geschäftsführer Peter Hanke.






Info:
virto|stage
Die virto|stage 1 „zeitperlen“ wird am 6. Oktober 2012 im Rahmen der Langen Nacht der Museen der Öffentlichkeit präsentiert. Die Eröffnung der virto|stage 2 „Zookonzert“ für Kinder ist für den ersten Adventsonntag 2012 geplant.

Haus der Musik
Seilerstätte 30
1010 Wien
www.hdm.at

www.wienholding.at

ene