31. Juli 2012
Europäische Union
Wien für starke Städte und Regionen Europas

V.li.n.re.: Susanne Strohm, Kristina Schaberl, Christian Illedits, EU-Parl. Othmar Karas, Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller, 3. Wiener Landtagspräsidentin Marianne Klicka, Tiroler Landtagspräsident Herwig Van Staa, Michaela Kauer
„Europa braucht starke Städte und Regionen“ war das Motto des bereits traditionellen Treffens Mitte Juli im Wien-Haus in Brüssel.
Teilgenommen haben rund 240 geladene Gäste und führende VertreterInnen der europäischen Regionalpolitik, darunter aus EU-Institutionen, diplomatischen Vertretungen, europäischen Netzwerken und Interessenvertretungen. Eingeladen hatten die Verbindungsbüros der Stadt Wien und des Burgenlandes sowie das Büro der Wirtschaftsagentur Wien in Brüssel. Sie wollten auch heuer mit einem Sommertreffen diversen Partnern Dank für gute Zusammenarbeit sagen.
Gekommen waren Salzburgs Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller, der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Karl-Heinz Lambertz und der Tiroler Landtagspräsident und Vizepräsident des Ausschusses der Regionen (AdR) in Brüssel Herwig van Staa. Weitere Anwesende waren Spitzen-PolitikerInnen aus Wien, NÖ und dem Burgenland sowie leitende österreichische Diplomaten in Brüssel. Von europäischen Institutionen waren zahlreiche führende Mitglieder vertreten, vom Europäischen Parlament bis zum Ausschuss der Regionen, der in Brüssel zeitgleich tagte.


Das neue EU-Europa von 27 Mitgliedsstaaten sowie starker Regionen und Städte
"Europa braucht starke Regionen und Städte"
Marianne Klicka, die 3. Wiener Landtagspräsidentin, eröffnete das Sommerfest zusammen mit dem burgenländischen Vertreter im Ausschuss der Regionen, Christian Illedits. Tenor: „Europa braucht starke Städte und Regionen“. Michaela Kauer, die Leiterin des Verbindungsbüros der Stadt Wien in Brüssel, verwies in ihrer Begrüßung darauf, dass der Ausschuss der Regionen aktuell zur gleichen Zeit „ein starkes Zeichen für eine nachhaltige EU-Städtepolitik gesetzt“ habe. Der „ausgezeichnete und ausgewogene Bericht“ der Berliner Europapolitikerin Hella Dunger-Löper zu „Städten der Zukunft" habe dort „breite Zustimmung gefunden“. Damit habe die "europäische Regionalkammer" Ziele einer ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit ausdrücklich unterstützt, so Michaela Kauer.Klicka: solidarisches und soziales Europa
Die 3. Wiener Landtagspräsidentin Marianne Klicka würdigte in ihrer Ansprache die Leistungen starker regionaler Vertretungen vor Ort in Brüssel. "Unsere Verbindungsbüros sind wichtige Beobachterposten für Entwicklungen auf europäischer Ebene“, sagte Frau Klicka. Sie würden mithelfen, rechtzeitig Chancen und Risiken zu erkennen, und würden aktiv Ideen, Projekte und auch Forderungen aus den Bundesländern in Entscheidungsprozesse der EU einbringen. All das zeige, Europa brauche starke Städte und Regionen, gerade auch in Zeiten der Krise. „Die Regionen und Städte sind wichtige Partner bei der Gestaltung eines gemeinsamen, solidarischen und sozialen Europas und wollen sich aktiv einbringen", bekräftigte Marianne Klicka.Burgenland sichert sich neue EU-Fördermittel
Christian Illedits, der Vertreter des Burgenlands im Ausschuss der Regionen, erläuterte, wie das Burgenland schon bisher durch EU-Fördermittel einen erheblichen Aufschwung erzielen konnte. "Das Burgenland hat sich zur Vorbildregion bei der Umsetzung von EU-Regionalförderungen entwickelt“ betonte Illedits. Nun gehe es darum, dem Burgenland auch in der künftigen Periode 2014–2020 angemessene EU-Fördermittel zu sichern. Illedits konnte dazu aktuell über positive Aussichten berichten. Im Juli hat der Regionalausschuss des Europaparlamentes mit breiter Mehrheit die Schaffung einer neuen Förderkategorie für 'Übergangsregionen' abgesegnet. In diese neue Übergangs-Kategorie würde auch das Burgenland fallen. Es rechnet sich daher weiterhin gute Chancen auf substantielle EU-Fördermittel aus den Töpfen der neuen Periode 2014-2020 aus, so Christian Illedits.
Das Burgenland – im Bild die Landschaft um den Neusiedlersee – verdankt nicht zuletzt EU-Förderungen seinen Aufschwung
Burgstaller lobt Zusammenarbeit
Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller betonte beste Zusammenarbeit zwischen den Verbindungsbüros der österreichischen Bundesländer in Brüssel. "Vor allem in den Bereichen der Regionalpolitik, aber auch der Daseinsvorsorge besteht ein exzellenter Erfahrungsaustausch und ausgezeichnete Kooperation mit den Vertretungen Wiens und des Burgenlandes“, lobte Burgstaller. Die Verbindungsbüros spielten nicht nur bei der Informationsarbeit für die Bundesländer eine Schlüsselrolle. Durch sie gelinge es auch, Europa näher an die Bürgerinnen und Bürger der einzelnen Regionen zu bringen, indem sie konkrete Themen behandelten, die Menschen in den Regionen berührten, erklärte Burgstaller.Kontakte:
Michaela Kauer
Leiterin Verbindungsbüro der Stadt Wien in Brüssel
Telefon: +32 743 85 01
E-Mail: michaela.kauer@wien.gv.at
Kristina Schaberl
Leiterin Verbindungsbüro Burgenland in Brüssel
Telefon: +32 743 85 04
E-Mail: kristina.schaberl@burgenland.gv.at
Susanne Strohm
Leiterin Büro Brüssel der Wirtschaftsagentur Wien
Telefon: +32 2 743 85 15
E-Mail: strohm@wirtschaftsagentur.at
www.wien.gv.at/rk/msg/2012/07/19011.html
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Xavier Haepe, Mario Lang, Julie Moreau de Bellaing/Wien-Haus Bruessel, Shutterstock


