Eröffnung
Eröffnung

Moskauer Ballnacht im Wiener Rathaus


Ein Highlight der Wiener Ballsaison, die 3. Moskauer Ballnacht im Wiener Rathaus, ging am 12. Februar 2009 übers Parkett. Neben dem Wienball in Moskau hat sich dieses Ereignis zum wichtigen Faktor für eine nachhaltige Städte- und Wirtschaftsverbindung der beiden Metropolen etabliert.


Bürgermeister eröffneten Ballnacht
Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank bereiteten dem Gastgeber des Abends, Juri Rosljak, Erster Vizebürgermeister und verantwortlich für Wirtschaftspolitik und -entwicklung der Stadt Moskau, einen herzlichen Empfang.

Bürgermeister Michael Häupl betonte bei der Eröffnung: "Die Moskauer Ballnacht im Wiener Rathaus ist ein sehr gutes Symbol für die vertraute Freundschaft zwischen den Städten Wien und Moskau, die in den letzten Jahren intensiv und vor allem nachhaltig zusammengearbeitet haben."

Vizebürgermeister Juri Rosljak sagte: "Krisen kommen und gehen, aber die Freundschaft bleibt. Die gemeinsamen Bälle sind zu einer wunderbaren Tradition der regelmäßigen Kontaktpflege geworden, die auch trotz Wirtschaftskrise weitergeführt wird."

Die rund 1.300 Gäste aus 15 Nationen kamen überwiegend aus den Bereichen Diplomatie, Wirtschaft, Industrie und Finanzwesen. Ein besonderer Aspekt der heurigen Moskauer Ballnacht war nicht nur die Teilnahme mehrerer hochrangiger Vertreter verschiedener OPEC-Mitgliedsländer von Venezuela bis Saudi Arabien, sondern auch die überaus hohe Anzahl von Gästen aus den europäischen Nachbarländern.


Häupl bei Scheckübergabe


"Frauen-Power" und gemeinsame soziale Verantwortung
Topstars der Moskauer Bühnen machten diese Ballnacht unvergesslich: u.a. Sopranistin Natalia Ushakova und Tenor Dmitri Kortschak, Solistin Maria Alexandrova vom Bolschoij Theater, die Klavier- und Saxophonvirtuosen Alexander Pokidtschenko und Alexander Novikov und das Militärorchester des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation. Für Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden sorgten auch das Ballorchester Istropolis unter der Leitung von Stardirigent Alexander Rudin, das Orchester Oleg Lundstrem unter der Leitung von Boris Frumkin und die Broadway Jazzband Gerhard Aflenzer.


Frauenpower-Runde


Zu einem besonderen "Frauen-Power-Treffen" kam es kurz vor Mitternacht auf der Feststiege, wo sich Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner und eine hochkarätige Runde internationaler Managerinnen ein Stelldichein gaben. Neben Raiffeisen Centrobank-Chefin Eva Marchart und US-Handelskammer Generaldirektorin für Österreich, Patricia A. Helletzgruber, trafen sich ORF-Newsroom Architektin Mascha Veech-Kosmatschof und Anna Seliger, erfolgreich mit dem größten deutschen Familienfestival "LILALU", zum Erfahrungsaustausch.

Neben den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekten ist die Veranstaltung vor allem mit ihren karitativen Absichten erfolgreich: Seit 2007 konnten mehr als 120.000 Euro - heuer über 30.000 Euro - zugunsten sozialer Einrichtungen und Projekte in den beiden Hauptstädten zur Verfügung gestellt werden. Neben den Wiener Frauenhäusern und der Moskauer Kinderzirkusschule Nikulin, wurde das Sozialzentrum für geistig behinderte Kinder und Jugendliche in Moskau ebenso unterstützt wie ein Kooperationsprojekt der Modul Universität Wien, das sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus Moskau den Zugang zu Berufs- und Weiterbildungseinrichtungen im Rahmen eines Schüleraustauschs ermöglicht.


Tanz
Kulinarische Genüsse


Intensive Städtebeziehungen seit Anfang der 90er Jahre
Beginnend in den frühen 90er Jahren wurde die Zusammenarbeit der beiden Städte in verschiedenen Bereichen wie Politik, Verwaltung und Wirtschaft zunehmend intensiviert. Einen besonderen Anknüpfungspunkt bilden dabei die Bälle: Seit 2007 findet der Moskau-Ball in Wien, bereits seit 2003 der Wien-Ball in Moskau statt. Die Stadt Wien betreibt aber auch seit 2006 ein Verbindungsbüro in der russischen Hauptstadt, um die Beziehungen kontinuierlich zu stärken.



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(compress wien/PID)
erstellt am: 2009-02-18