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Forschungsstadt Wien im Spitzenfeld
Mit mehr als 1.000 Forschungseinrichtungen und einer Vielzahl an Förderungen ist Wien nicht nur österreichische Hauptstadt der Wissenschaften, sondern auch im EU-Spitzenfeld. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) gibt Wien mehr für Forschung aus als Japan.
Wissenschaftsbericht 2005
Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Stadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny präsentierten den Wiener Wissenschaftsbericht 2005, der wissenschaftliche Aktivitäten und Fördermaßnahmen eindrucksvoll dokumentiert: An neun Universitäten, sechs Fachhochschulen und fünf Privatuniversitäten sind insgesamt 5.000 Lehrende tätig, dazu 6.000 WissenschaftlerInnen im außeruniversitären Bereich. 70 Bibliotheken, 125 Museen, 18 Volkshochschulen und rund 600 wissenschaftliche Vereine bieten eine vielfältige Forschungsplattform.Augenmerk auf Zukunftsbranchen
Die Stadt Wien investiert jährlich 150 Millionen Euro in Forschung und Wissenschaft. Diese Mittel werden von verschiedenen Organisationen - wie dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), dem Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT) oder der "departure" Wirtschaft, Kunst und Kultur GmbH - für eine Vielzahl von Förderungsprogrammen eingesetzt, Ein besonderes Augenmerk galt dabei in den letzten Jahren den Zukunftsbranchen Bio- und Informationstechnologie sowie den Creative Industries.Im europäischen Spitzenfeld
Mit einer Forschungsquote von 3,32 Prozent des BIP ist Wien im europäischen Spitzenfeld und liegt sogar vor Japan. Es gibt insgesamt über 1.000 Forschungseinrichtungen. Rund 15 Prozent der WienerInnen sind direkt oder indirekt mit Wissenschaft und Forschung beschäftigt.Europaweite Forschungskooperationen
Im derzeit laufenden siebenten EU-Rahmenprogramm kommen mehr als 50 Prozent der österreichischen Beteiligungen aus Wien. Die internationale Forschungskooperation beginnt für Wien bereits in der Region. Im Rahmen der Wiener Cluster besteht beispielsweise bereits eine enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen in den Nachbarstaaten. Die Europa Region Mitte Centrope vereint 25 Hochschulen sowie unzählige weitere Forschungseinrichtungen. Die Kooperation mit Centrope bietet eine wertvolle Basis für die weitere Entwicklung eines zentraleuropäischen Forschungsraums.Wien punktet durch die österreichweit gesehen größte thematische Vielfalt an Beteiligungen sowie durch Schwerpunkte in den Bereichen Information Society Technologies und Life sciences, genomics and biotechnology for health.
Neues Internetportal
Das neue Internetportal www.forschung.wien.at ist eine erste Anlauf- und Servicestelle zu Wiener Forschungsaktivitäten mit den entsprechenden Links. Die neue Website gibt einen Überblick über die zahlreichen Forschungsinstitutionen und Förderungsprogramme. Als Zielgruppen will man mit dem neuen Portal die Wiener Öffentlichkeit, Wissenschaftler und internationale BesucherInnen ansprechen. Betreut wird das Portal von der Magistratsabteilung 27 (EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung). Eine englische Version ist auch geplant."Forschen & Entdecken"
Das neue Wissensmagazin "Forschen & Entdecken", herausgegeben vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (PID), präsentiert Themen aus Wissenschaft und Forschung spannend, informativ und leicht verständlich. Es soll eine breite Zielgruppe an Interessierten ansprechen und über Innovationen und neueste Technologien sowie über deren Auswirkungen auf das tägliche Leben informieren.| Link: |
| Wissenschaftsbericht 2005 "Forschungsstadt Wien" ZIT WWTF departure "Forschen & Entdecken" |
(as)
Fotos © Christian Gallei, photocase.com
erstellt am: 2006-07-12

