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PID-Chefredakteur Rudi Mathias (1.v.l.) und Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner (3.v.l.) bei der Präsentation der drei besten Sujets der Anti-Hundekot-Kampagne
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WienerInnen wählten beste Anti-Hundekot-Kampagne
Mit treuherzigem Blick ermahnt ein kleiner Hund Herrl und Frauchen beim Gassi-Gehen, sein Trümmerl wegzuräumen. Dieses Motiv wählten eine Fachjury und die Wiener Bevölkerung zum Wettbewerbs-Sieger einer neuen Anti-Hundekot-Kampagne in der österreichischen Bundeshauptstadt.
"Nimm ein Sackerl für mein Gackerl"
Am 13. April startete der öffentliche Wettbewerb für eine Informationskampagne um HundebesitzerInnen zu motivieren, die Trümmerl ihrer Hunde wegzuräumen. Einen Monat später reichten 27 Werbeagenturen insgesamt 32 verschiedene Kampagnen-Ideen ein. Die WienerInnen hatten danach die Möglichkeit, in einem "Public Voting" ihre Favoriten per Telefon, SMS oder im Internet auszusuchen und damit das Ergebnis der Jury entscheidend zu beeinflussen.Wettbewerbsbeiträge in Ausstellung im Rathaus
"Die Jury stand vor einer schweren Entscheidung, viele der eingereichten Kampagnen waren von sehr hoher Qualität", sagte Jury-Vorsitzender Helmut Pechlaner, Direktor des Schönbrunner Tiergartens. Die Top 3 Sujets stießen gleichermaßen auf Begeisterung der Juroren, aber das Rennen machte durch klare Publikumsabstimmung die Kampagne "Nimm ein Sackerl für mein Gackerl" der Agentur Strobelgasse. Alle Wettbewerbsbeiträge können bis Ende August 2006 in der Arkadenhofgallerie des Wiener Rathauses besichtigt werden.Plakatkampagne für Bewusstseinsbildung
Die Kampagne wird voraussichtlich im Oktober 2006 mit Plakaten und Inseraten starten. "Bewusstseinsbildung ist ein langer Prozess, aber ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Wien mit der Sieger-Kampagne auch beim Thema Hundekot am Beginn eines erfolgreichen Prozesses steht", sagte Chefredakteur Rudi Mathias vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien.| Link-Tipp |
| Wiener Hundekampagne |
(as)
Fotos © Ingo Derschmidt
erstellt am: 2006-07-26

