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Georg Obermeier, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems Österreich, Dr. Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wr. Umweltschutzabteilung, Umweltstadträtin Ulli Sima und Max Schaffer, Direktor ICT-Operations T-Systems Austria
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Green IT - Grünes Licht für effizientere IT-Konzepte
Der 1998 von der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) ins Leben gerufene ÖkoBusinessPlan Wien wird ab sofort um das Modul „Green IT“ erweitert. Dabei werden gemeinsam mit Betrieben intelligente, grüne IT-Konzepte entwickelt, um den Energieverbrauch bei Servern und Computern zu reduzieren und so die Umwelt zu schonen und Kosten zu senken.
Der Informationstechnik (IT)-Bereich entpuppt sich in der heutigen Zeit als Energiefresser. Erhebliche Effizienzgewinne können durch innovative Technologien und –Infrastrukturen erzielt werden. Laut einer Studie der Experton Group fehlt aber bei der überwiegenden Mehrheit der IT-Verantwortlichen in Firmen das nötige Wissen dafür. Interessierte Unternehmen erhalten ab sofort im Rahmen des ÖkoBusinessPlans ein umfassendes Beratungsangebot sowie Unterstützung bei der Umsetzung maßgeschneiderter Effizienzmaßnahmen. Dies geschieht im Einklang mit dem Wiener Klimaschutzprogramm (KliP), das kürzlich mit dem „Climate Star 2009“ für die umfassendsten Klimaschutzmaßnahmen ausgezeichnet wurde.
Green IT liegt im Trend
Der Energieverbrauch von Servern und Server-Infrastruktur wird sich laut ExpertInnen zwischen 2006 und 2011 annähernd verdoppeln, wenn nicht gegensteuernde Maßnahmen ergriffen werden. Einen Ausweg bieten intelligente, grüne IT-Konzepte. Damit könnte der Energieverbrauch bis zum Jahr 2011 gegenüber einem „Business as Usual“-Szenario um ca. 25 Prozent reduziert werden. Positiver Nebeneffekt ist außerdem eine beträchtliche Senkung der Stromkosten. „Umweltfreundliche Technologien leisten nicht nur einen positiven Beitrag für den Umweltschutz, sondern sind ein wesentlicher Kostenfaktor“, bestätigt Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima.
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T-Systems Austria beschäftigt inklusive der SDS Software Daten Service in Österreich 860 MitarbeiterInnen und gehört damit zu den besten Arbeitgebern in Österreich
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Wie spart man Energie ein?
Während BenutzerInnen selbst etwa durch Nachtabschaltung oder Stromsparoptionen großen Einfluss auf den effizienten Betrieb von IT-Systemen haben, sind die Energiesparpotenziale durch die so genannte Virtualisierung enorm. Dabei werden mehrere Server auf einen zusammengefasst, auf dem verschiedene Anwendungen gleichzeitig und virtuell ablaufen. Der Server ist somit stark ausgelastet, der Betrieb von mehreren unausgelasteten Servern kann eingespart werden. Weitere Optimierungsbereiche sind laut Green IT-Berater Manuel Glojek Strom- und Dokumentenmanagement, Druckerzentralisierung, Auslagerung von Diensten sowie Speicheroptimierung. „Maßnahmen im Green IT-Bereich haben eine kurze Amortisationszeit, das heißt sie rechnen sich im Durchschnitt bereits nach zwei Jahren“, sagt Glojek zu den Kosteneinsparungen, die zum Umweltfaktor dazukommen.„How green is your IT?“
Die T-Systems Austria GmbH – der führende Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnologie in Österreich – erhielt in diesem Jahr für sein Projekt „Green Dynamics“ den Umweltpreis der Stadt Wien. Der Grundgedanke des Simulationsmodells ist es, mehr Bewusstsein für den IT-Energieverbrauch bei Entscheidungsträgern zu schaffen. Mittels des computerbasierten Tools lassen sich Effizienzsteigerungen im Energieverbrauch und damit potenzielle Reduktionen bei den CO2-Emissionen optisch einfach und nachvollziehbar darstellen. Seit März 2009 ist Green Dynamics allen Interessierten öffentlich zugänglich und beantwortet UserInnen die Frage „How green is your IT?“.
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T-Systems Austria liegt im Stadtentwicklungsgebiet Neu Erdberg-Simmering
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Erfolgsgeschichte ÖkoBusinessPlan
Die bisherige Bilanz des ÖkoBusinessPlans der Stadt Wien spricht für sich: Zwischen 1998 und 2008 wurden 85,8 Millionen Transportkilometer eingespart. Sie würden ausreichen, um die Erde 2.141 Mal zu umrunden. Die eingesparte Energie könnte 58.433 Wiener Haushalte ein Jahr lang versorgen und das gesparte Trinkwasser würde 670 olympische Schwimmbecken füllen. Allen Unternehmen, die sich an dieser Erfolgsgeschichte beteiligen wollen, stehen ab sofort mit dem neuen „Green IT“-Modul zehn maßgeschneiderte Unterstützungsprojekte des ÖkoBusinessPlans zur Verfügung.
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Tipp:
Umweltpreis 2010 der Stadt Wien Im Rahmen des ÖkoBusinessPlan Wien Besonders umweltbewusste, innovative Wiener Betriebe werden auch 2010 mit dem Umweltpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. Zur Teilnahme am Wettbewerb sind alle Wiener Betriebe eingeladen, die entweder bereits im Rahmen des ÖkoBusinessPlan Wien Umweltmaßnahmen umgesetzt haben oder das ÖkoBusinessPlans-Umweltserviceprogramm noch nicht in Anspruch genommen haben, jedoch Umweltprojekte umgesetzt oder geplant haben. Für die Teilnahme ist eine präzise Projektbeschreibung sowie das ausgefüllte Einreichblatt notwendig. Infos unter www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness/preis.html Einreichfrist: 15. Jänner 2010, 12h |
(ene)
Fotos © Christian Houdek
erstellt am: 2009-11-11



