Ofenloch
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„Restaurant Ofenloch“ - Eine kulinarische Reise ins alte Wien


Wer in Wien in historischem Rahmen speisen möchte, sollte das Restaurant „Ofenloch“ im Herzen der City nahe dem Judenplatz besuchen.


Wo sich einst der Legatenpalast der X. Römischen Legion, ab 1050 eine Burganlage und ab dem 13. Jahrhundert die „Badestube zu den Röhren“ befanden, steht heute eines der ältesten Speiselokale. Bereits 1398 wurde es als „Judenzeche“ erwähnt, ab 1697 war es als „Jüdische Garküche“ bekannt und 1704 erhielt es den Namen „Bierhaus Ofenloch“.

Wer das im Stil des frühen 20. Jahrhunderts erhaltene Haubenlokal im denkmalgeschützten Haus heute betritt, findet sich in einer anderen, vergangenen Welt wieder: vom alten Schanktisch aus Kupfer bis zu den gemütlichen Speisezimmern mit Altwiener Butzenfenstern, Holztäfelungen, Fresken sowie Bildern und Fotografien an den Wänden. Wobei mir ein altes Preisschild besonders gefällt: „Feine-Wiener-Würstel-ein-paar-30 gr.“, das ein Paar Würstel für etwa 23 Cent anpreist – ein Dokument aus längst vergangenen Zeiten. In dem von Florian Fritz geführten Restaurant kommen Freunde der traditionellen gehobenen Wiener Küche voll auf ihre Rechnung.

Das Küchenteam um Christian Neuhauser bereitet Spezialitäten wie Wiener Rindsroulade, gefüllten Paprika, Altwiener Bruckfleisch mit Semmelknödel, geschmortes Wangerl vom Jungschwein bis zu gesulztem Karpfen oder mit Lebkuchen souffliertes Wildschweinkotelett einfach famos zu. Und zum Abschluss des Mahls locken zahlreiche süße Verführungen wie etwa ein in Glühmost getränkter Walnusspudding mit glacierten Birnen.


Restaurant Ofenloch
1., Kurrentgasse 8
Tel.: 533 88 44, office@restaurant-ofenloch.at
Mo-Sa 11:00-24:00h, Küche von 12:00-22:45 Uhr
www.restaurant-ofenloch.at

(compress wien)
erstellt am: 2009-12-22