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Musik & Festival
Das internationale Akkordeonfestival holt ab 20. Februar zum 11. Mal die facettenreichsten Klänge aus der traditionellen Wiener „Quetschen“ heraus. Wieder sind Akkordeonspieler aus der ganzen Welt für einen ganzen Monat in Wien.
Das aus Wien stammende Tasteninstrument setzt genre- und nationenmäßig keine Grenzen – wie auch das Akkordeonfestival selbst: Von Argentinien mit dem Duo Quique Sinesi & Walter Castro über die USA mit „The Claudia Quintet“ bis zu Russland mit „Gurzuf“ sind zahlreiche Nationen ebenso vertreten wie unterschiedlichste Stilrichtungen von Tango und Jazz bis hin zu Punk und Rock.
Jung & urban
Erstmals bietet das Akkordeonfestival mit der „Gürtel Late Night Tour“ Konzerte entlang der Musikmeile in den Stadtbahnbögen. „Ich freue mich besonders, heuer in diesem jungen urbanen Rahmen an vier Mittwochabenden junge Musiker einem neuen Publikum vorstellen zu können,“ sagt das „Mastermind“ des Akkordeonfestivals Friedl Preisl. „Ein Herzensanliegen ist mir in diesem Jahr auch die zentrale Programmschiene ,A Tribute To Lars Hollmer‘“, so Preisl. Dabei wird des 2008 verstorbenen schwedischen Gründungsmitglieds des „Accordion Tribe“ mit einer Konzertreihe seiner Band-Kollegen gedacht. Allesamt „Akkordeonschwergewichte“: der New Yorker Guy Klucevsek, der Wiener Otto Lechner, Finnlands berühmteste Akkordeonistin Maria Kalaniemi und der Slowene Bratko Bibic.(ene)
Fotos © Daniela Beranek
erstellt am: 2010-01-27


