Wiener Bälle
Wiener Bälle
Wiener Bälle

Für eine Nacht Prinzessin sein


Wien befindet sich mitten in der Ballsaison. Kaum an einem anderen Ort auf der Welt lässt sich das Flair vergangener Tage so erleben wie in der Donaumetropole.

Hofburg, Oper, Rathaus und zahlreiche Palais und historische Festsäle bieten ein Ambiente, in dem schon Kaiserin Maria Theresia das Tanzbein geschwungen hat. Die Öffnung der Hofburg-Bälle für das Volk geht auf Josef II. zurück. Waren Ballveranstaltungen damals der Rahmen, um junge Leute in die Gesellschaft einzuführen, stehen sie heute in erster Linie für Unterhaltung mit historischem Flair. Bis zu 300.000 Tanzbegeisterte besuchen pro Jahr die rund 450 Bälle in der Stadt, um in der Wiener Balltradition zu schwelgen.

Ballkalender
Zu den Highlights der Ballsaison im Februar zählen der 53. Ball der Wiener Kaffeesieder am 5. Februar 2010 in der Wiener Hofburg, wo als Gastland heuer Mexiko – einer der führenden Kaffeeproduzenten der Welt – geladen ist, und der 61. Bonbonball am 12. Februar 2010 im Wiener Konzerthaus. Das Tanzfieber erreicht seinen Höhepunkt, wenn zum Ball der Bälle – dem Wiener Opernball – Prominente aus aller Welt in die Wiener Staatsoper strömen.


Hofreitschule macht Auftakt für neue Sommerbälle
Mit einer neuen Form des Sommerballs will Elisabeth Gürtler, Sacher-Chefin und Leiterin der Spanischen Hofreitschule, einen neuen Geist in die Wiener Ballkultur einfließen lassen: „Erstmals veranstalten wir heuer in der Wiener Hofburg die ,Fête Impérial‘ am 10. Juli 2010 mit Festzug und dem Flair vergangener Tage. Wir wollen mit diesem Impuls die Wiener Sommerbälle wieder in Erinnerung rufen und hoffen, dass sich daraus eine neue Veranstaltungslinie entwickelt.“


Wiener Bälle
Elisabeth Gürtler
Wiener Bälle


Beliebtester Ballsaal
Auf der Beliebtheitsskala der Wiener Ballsäle steht die Hofburg ganz oben. In der diesjährigen Saison ist das ehemals kaiserliche Parkett bei insgesamt 17 Bällen im Einsatz. Die rund 55.000 Ballgäste der Hofburg werden mit nicht weniger als 16.000 Gläsern Champagner und 11.000 Paar Sacher-Würstel versorgt.

Der Morgen danach
Wenn der letzte Walzer getanzt und das letzte Sektglas geleert ist und die hübscheste Ballfrisur ihren Halt verliert, dann ist es Zeit fürs Ballfrühstück. Bekannt fürs deftige Katerfrühstück ist das Café Schwarzenberg, fürs „Fluchtachterl“ das Café Drechsler und fürs edle Champagnerfrühstück das Café im Grand Hotel.






Info:
Alle Bälle finden Sie unter www.ballkalender.cc
 
(Rudolf Mathias/PID)
erstellt am: 2010-01-27