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Neuer Blickfang am rechten Donauufer: Marina City
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Waterfront Vienna
Nach den Freizeitparadiesen Donauinsel und Alte Donau sowie der modernen Skyline der Donaucity nehmen die Wiener StadtplanerInnen das nächste Gebiet am großen Fluss ins Visier: Am rechten Donauufer kommt die „Waterfront“.
Stadt an die Donau rücken
Das rechte Donauufer, mit der Handelskai-Straße und Bahngleisen entlang des Flusses nur bedingt erreichbar, soll künftig neben seinen „schöneren Schwestern“ – Donauinsel und Donaucity – kein Schattendasein mehr fristen und zum spannendsten Entwicklungsgebiet Wiens avancieren. „Jetzt geht es darum, die Stadt wirklich an die Donau zu bringen. Das rechte Donauufer soll lebendig und abwechslungsreich gestaltet werden“, sagt Planungsstadtrat Rudi Schicker.„Waterfront Development“-Konferenz
Um das Know-how und die Erfahrungen anderer Städte bei der Entwicklung ihrer „Waterfronts“ zu berücksichtigen, fand Anfang Juni in Wien die internationale Städtekonferenz „Waterfront Development“ statt. ExpertInnen für Stadtentwicklung, Investment, Architektur sowie Marketing und Tourismus besprachen neue Strategien und stellten unterschiedliche Projekte vor.Harvard-StudentInnen präsentierten Entwürfe
Die Wiener StadtplanerInnen nutzten eine unkonventionelle Möglichkeit, Pläne und Ideen vorzustellen. Architektur- und Design-StudentInnen der Eliteuniversität Harvard kamen eine Woche zum Studium nach Wien und produzierten nach ihrer Rückkehr unter der Leitung von Professor Alex Krieger von der Harvard-Schule für Design ihre Entwürfe für Donauufer-Projekte. Für Peter Klopf, Leiter der Magistratsabteilung 21A, zuständig für die Entwicklung des rechten Donauufers, bergen die Resultate viele Visionen, „die wir in unsere Pläne einfließen lassen werden“.
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„Die Stadt an die Donau bringen": Planungsstadtrat Rudi Schicker; Harvard-Professor Alex Krieger; „Hoch Zwei"
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Mut zu guten Ideen
Professor Krieger sieht dabei eine viel größere Herausforderung für Wien als bei anderen Städten. Statt nur eines Wasserbereichs, auf den sich die Stadtplaner konzentrieren, gäbe es in Wien schon viele attraktive Plätze am Wasser, meint Krieger: „Am rechten Donauufer muss deshalb etwas wirklich Neues entstehen, das es in Wien in dieser Form nicht gibt.“ Sein Rat an die StadtplanerInnen: Mutig sein, denn kühne Ideen wurden schon oft in Wien verwirklicht.U2 als neue Verkehrsader
Die Projekte sollen laut Peter Klopf „keine potemkinschen Dörfer“ werden, sondern nahtlos zu den bereits fertigen oder geplanten Entwicklungen im Hinterland übergehen, wie Messe Wien Neu, Praterstern, das fertig gestellte Stadion Shopping Center beim Ernst-Happel-Stadion oder das künftige „Viertel Zwei“ nahe der Pferderennbahn Krieau. Neue Verkehrsader des Gebietes wird die verlängerte U-Bahnlinie U2 sein, die rechtzeitig vor der Fußball-Europameisterschaft im Juni 2008 bis zum Stadion führt. Die Strecke soll dann über die Donau bis zum Flugfeld Aspern ausgebaut werden.
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"Viertel Zwei" in der Krieau; Marina Tower
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Marina City
Beim Yachthafen Marina Wien, nahe dem Stadion, entsteht die Marina City, die bis zu 150.000 Quadratmeter moderner Büroflächen bieten wird. Eine eigene U2-Station wird das Gebiet mit dem Stadtzentrum verbinden. Weiter nördlich, zwischen Brigittenauer Bahnhof und Reichsbrücke, sind mehrere Projekte geplant mit Wohnsiedlungen, Entertainment und Shopping Zentren, ähnlich wie die Millennium City an der U6- und S-Bahnbrücke im 20. Wiener Bezirk. Bei der Reichsbrücke soll ein moderner Schiffterminal samt Gastronomiebereich für die rund 200.000 BesucherInnen, die auf dem Wasserweg jedes Jahr nach Wien kommen, entstehen.Siehe auch: Donaucity mit zwei neuen supermodernen Hochhäusern
| Link-Tipp |
| Stadtentwicklung in Wien „Waterfront Development“ Viertel Zwei Marina City |
(as)
Fotos © www.beyer.co.at, www.marinacity.at, Petra Spiola
erstellt am: 2007-06-19

