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Réka Kertész moderierte die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion: Gábor Miklós, Ernst Wastl, Barbara Novak, György Esterházy
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Wien und Budapest – ein Aufeinandertreffen
Wiener und Budapester Experten aus Politik, Journalismus und Tourismus versammelten sich am 28. September in Budapest, um den 5. Jahrestag der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung der beiden Hauptstädte an der Andrássy Gyula Deutschsprachigen Universität in Budapest zu feiern. Das Motto des Abends “Wien - Budapest Gemeinsame Vergangenheit – zusammen in die Zukunft!” wurde mit einer Podiumsdiskussion unterstrichen.
Zur Diskussionsrunde lud Compress Budapest – das Verbindungsbüro der Stadt Wien - Gäste aus unterschiedlichen Bereichen ein: Barbara Novak, Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin der Stadt Wien, Ernst Wastl, Besitzer der Ernst-Galerie, György Esterházy, Präsident des Österreichisch-Ungarischen Freundeskreises und Gábor Miklós, Redakteur der ungarischen Tageszeitung Népszabadság und Herausgeber des soeben erschienenen Bildbandes “K. und K. Streifzüge oder auf den Spuren des Habsburger-Reiches im 21. Jahrhundert”.
Gemeinsame Stärken und gegenseitige Unterstützung
Die Gäste zogen zu Beginn historisch-kulturelle Parallelen der ähnlichen und teilweise gemeinsamen Vergangenheit der beiden Städte. Erinnerungen an die Monarchie fallen auf Schritt und Tritt auf, sei es in der Architektur oder in der viel geliebten Ball-Tradition. Die vier Gäste stellten allerdings die Zukunft in den Mittelpunkt, das Streben nach und die Bedeutung einer gemeinsamen Zukunft Wiens und Budapests im Neuen Europa.
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Gemeinsame Stärken und gegenseitige Unterstützung sollten weiterhin der Nährboden für eine wirtschaftlich und kulturell prägende Partnerschaft sein, hoben die Teilnehmer hervor. Dieses sei allerdings nur möglich, so Gemeinderätin Novak, wenn der oft erwähnte, historisch begründete Neid beiseite gelassen und das Lernen vom und am Anderen in den Mittelpunkt gestellt werde. Mit gemeinsamen Investitionen in Bildung, ständigem Austausch und Projekten werde eine neue Generation heranwachsen, die in der globalisierten Welt bestehen könne.
Es sei Zeit, Worte in Taten zu verwandeln, hieß es am Ende, und Barbara Novak und György Esterhazy begannen sofort mit der Umsetzung: Ein Schüleraustausch zwischen ungarischen und österreichischen Jugendfußballmannschaften wurde verabredet. An einem wienerisch-ungarischen Buffet tauschten die inspirierten Gäste weiter Ideen aus und stellten, wie der Wiener Galerist Ernst Wastl sagte, mit kleinen Schritten - peu à peu - die Weichen für eine neue Zukunft.
(compress budapest/rek)
Fotos © Zoltán Vancsó
erstellt am: 2007-10-09

